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News

  • Kurzarbeit: Erleichterter Zugang gilt auch für die Zeitarbeitsbeschäftigten weiter

    Das Bundeskabinett hat am 24. November 2021 beschlossen, die erleichterten Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2022 zu verlängern.Per Kurzarbeitergeldverlängerungsverordnung werden folgende Punkte geregelt. Die Voraussetzungen für den Zugang zum Kurzarbeitergeld bleiben weiterhin bis zum 31. März 2022 herabgesetzt: Die Zahl der Beschäftigten, die im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, bleibt von mindestens einem Drittel auf mindestens 10 Prozent abgesenkt und auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor der Gewährung von konjunkturellem Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld wird weiter vollständig verzichtet. Der Zugang für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer zum Kurzarbeitergeld bleibt bis zum 31. März 2022 eröffnet. Den Arbeitgebern werden die von ihnen während der Kurzarbeit allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 50 Prozent auf Antrag in pauschalierter Form erstattet. → Link auf Pressemitteilung der Bundesregierung → Link auf Pressemitteilung des BMAS Hinweis von ES: Die Verordnungsermächtigung unter § 11a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) dürfte demnach synchron verlängert werden, da diese gesetzestechnische Ermächtigung andernfalls mit Ablauf des 31. Dezember 2021 außer Kraft tritt.

  • Das steht im Koalitionsvertrag der Ampel zur Arbeitnehmerüberlassung

    SPD, Grüne und FDP haben ihren Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Bundesregierung vorgestellt. Auf den Seiten 70 + 71 positionieren sich die Koalitionsparteien zur Arbeitnehmerüberlassung: Beim Arbeitnehmerüberlassungsgesetz prüfen wir im Falle einer europäischen Rechtsprechung, ob und welche gesetzlichen Änderungen unter Berücksichtigung der Gesetzesevaluierung vorzunehmen sind. Wir verbessern den Schutz von Beschäftigten bei grenzüberschreitenden Entsendungen und bauen bürokratische Hürden ab… Werkverträge und Arbeitnehmerüberlassung sind notwendige Instrumente. Strukturelle und systematische Verstöße gegen Arbeitsrecht und Arbeitsschutz verhindern wir durch effektivere Rechtsdurchsetzung. So sorgen wir auch für mehr Sicherheit bei Arbeit auf Abruf. Die Krisenregelungen beim Kurzarbeitergeld werden wir nach der Corona-Pandemie evaluieren, insbesondere mit Blick auf Menschen mit geringem Einkommen. → Link

  • Rahmenbedingungen Zeitarbeit 2023: Edgar Schröder im Podcast-Interview (Teil 1+2)

    Im Interview mit Daniel Müller vom „Liebe Zeitarbeit“-Podcast spricht Edgar Schröder über die in der Zeitarbeitsbranche zu erwartenden Veränderungen für das Jahr 2023. Denn 2022 werden einige Weichen neu gestellt werden. Zum einen wird es nach den Wahlen in diesem Jahr eine neue Bundesregierung geben mit neuen Koalitionspartnern, sodass arbeitsmarktpolitisch die „prekäre Beschäftigung“ wieder in den Fokus rücken wird. Zum anderen erwarten wir Ende 2021 bzw. Anfang 2022 die Ergebnisse der AÜG-Evaluierung. Mit Spannung blickt Edgar Schröder zudem in Richtung des EuGH und die dort erwarteten Entscheidungen zur Überlassungshöchstdauer und Equal Pay. Denn diese werden entscheidenden Einfluss auf die Einstellungen der arbeitspolitischen Experten der Parteien nach der Bundestagswahl haben. ≡ Weiter zum Podcast (Teil 1) Ab sofort ist auch der angekündigte zweite Teil des Podcast online. In diesem Teil des Interviews dreht sich alles um die Frage, was sich in der Zeitarbeit ändern muss, um fit für die Zukunft werden. Hören Sie zudem Edgar Schröders Statements zu den Themen Vertrauenskultur, Digitalisierung und Homeoffice in der Zeitarbeit. ≡ Weiter zum Podcast (Teil 2)

  • Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassungs-Quote gem. § 6a GSA Fleisch

    Die Landesarbeitgeberverbände der Bundesländer haben mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) den Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassungs-Quote gem. § 6a GSA Fleisch mit den entsprechenden Einschränkungen des § 6a GSA-Fleisch vereinbart. Anwenden können diesen Tarifvertrag jedoch nur tarifgebundene Entleihbetriebe, die Mitglied in einem der tarifschließenden Arbeitgeberverbände sind. Den Tarifvertrag haben wir im Kundenbereich unserer Homepage eingestellt. ≡ Link auf Tarifvertrag

  • Statistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 31.12.2020 „Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe“

    Am 20. Juli 2021 veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Statistik zur Arbeitnehmerüberlassung für den Berichtszeitraum 2. Halbjahr 2020. Im Jahresdurchschnitt 2020 betrug die Zahl der bundesweit beschäftigten Leiharbeitnehmer 783.000. Das sind gerundet 112.000 bzw. 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der stetige Abwärtstrend ist im zweiten Halbjahr allerdings gestoppt. Seither sind Monat für Monat geringe Zuwächse zu verzeichnen. In der Folge ist ebenfalls der Bereich der Kurzarbeit rückläufig. Von 61.000 Leiharbeitnehmern, die im März 2020 Kurzarbeitergeld bezogen, stieg diese Zahl zunächst sprunghaft auf den Höchststand im Mai 2020 mit 141.000 Leiharbeitnehmer an. Im März 2021 wurde wieder der geringste Wert von 34.000 Leiharbeitnehmern in Kurzarbeit aus November 2020 erreicht. Der positive Trend zeichnet sich auch in der Nachfrage der Leiharbeitnehmer ab. Die gemeldeten Arbeitsstellen aus der Zeitarbeit brachen coronabedingt im Frühjahr 2020 um ein Drittel ein. Im Juni 2021 wurden mit 192.000 Stellen bereits 20% mehr Stellen gemeldet gegenüber Juni 2020. So genannte „Verleihbetriebe“ mit dem Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung gab es bundesweit insgesamt 11.000. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen leichten Rückgang von minus 3,5%. Weitere interessante Daten und Fakten erhalten unsere Beratungsvertrags-Kunden in den nächsten Tagen, wie immer, in einem ausführlichen Rundschreiben.